Für Bauinteressierte

Jedes 5. neue Einfamilienhaus in RLP ist ein Holzgebäude. Aufgrund hervorragender Dämmeigenschaft und geringer Wärmeleitfähigkeit ist Holz ein idealer Baustoff, mit dem überaus innovative und architektonisch anspruchsvolle Gebäude realisiert werden können.
Zudem ist Holz als Baustoff der bedeutendste Nachhaltigkeitsrohstoff, mit dem langfristig CO2 gespeichert wird und welches am Ende der Nuzungsdauer umweltverträglich energetisch genutzt werden kann.
In unserer Holzbaudatenbank finden Sie zahlreiche rheinland-pfälzische Holzbaubeispiele.

Energie aus Holz

Morbach, Morbacher Energielandschaft
Aus dem ehemals größten europäischen Munitionslager der US-Airforce wird sukzessive ein Themenpark für regenerative Energien mit den Komponenten Wind, Sonne, Biomasse. Für den hölzernen Bereich ist seit August 2007 eine Pelletsproduktion angelaufen. Zur Trocknung wird die Abwärme einer 2006 installierten Biogasanlage verwendet, der Betriebsstrom stammt von den vor Ort bestehenden Windrädern. Die geplante Jahresproduktion liegt derzeit bei bei 4000 to, technisch möglich sind bis zu 20.000 to. Konstruktionstechnisch interessant ist die hölzerne Aufständerung der großen Solarpanels. Sie besteht aus einer kostengünstigen Nagelplattenbinderkonstruktion.
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Münchwald, Forsthaus Opel
Die früher bestehende Öl-Zentralheizung im Forsthaus Opel wurde 1999 durch einen Küchenherd mit integriertem Heizkessel und kombiniertem Pufferspeicher ersetzt. Zusammen mit einem zugeschalteten 12m² großen Flachbettkollektor wird das Gebäude zu 100% (direkt und indirekt) mit Sonnenenergie versorgt.
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Nastätten, Holz-Hackschnitzel-Nahwärmenetz
Auf einem Gelände der Verbandsgemeindeverwaltung betreibt ein privater Contractor eine Hackschnitzel-Heizzentrale, die sein privates Geschäftshaus, das Rathaus der verbandsgemeinde sowie das Feuerwehrgerätehaus mit Wärme versorgt. Die spätere Versorgung von 4 weiteren Wohn- und Geschäftshäusern ist als Option vorgesehen. Mit dem Forstamt Nastätten wurde ein langfristiger Liefervertrag geschlossen, der sicher stellen soll, dass die regionale Wertschöpfungskette Bestand hat.
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Neuerburg, bivalente Pelletsheizung Eifel-Gymnasium
Bei der Haizanlage handelt es sich um eine bivalente Öl-/Pelletsheizung. Die verwendeten Industriepellets ersetzen jährlich 240000ltr Öl (480 to). Das (Rest)Holz für die Pelletsproduktion stammt aus heimischen Sägewerken. Die Trocknung erfolgt in einer Biogasanlage in der Region. Damit verbleibt der größte Teil der Wertschöpfung vor Ort.
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Neuwied, Biomassekraftwerk
Das Neuwieder Biomasse-Kraftwerk wird nach dem OCR-Verfahren (Thermoöl als Wärmeübertragungsmedium) betrieben. Durch die gleichzeitige Produktion von Strom und Wärme beträgt der Wirkungsgrad 85%. Über ein Nahwärmenetz werden 7 Schulen, 6 Sportanlagen, 2 Altenheime, 7 Geschäftskunden (darunter die Kreisverwaltung) sowie 23 Wohngebäude mit 630 Wohneinheiten versorgt. Etwa 20000 MWh Energie werden jährlich erzeugt. Dem Bau des Kraftwerkes ging ein zähes Ringen mit einer Bürgerinitiative voraus. Im Rahmen einer aussergerichtlichen Einigung wurde durchgesetzt, daß das Kraftwerk mit modernster Filter- und Verbrennungstechnik ausgerüstet wird, die die Werte der gesetzlichen Vorschriften deutlich unterbietet.
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Neuwied, Ofenbau des Brüderhauses
Ein sehr traditionsreicher Betrieb mit großer Erfahrung im Kachelofenbau. Die Ausstellung enthält auch einige schöne historische Stücke.
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Neuwied-Gladbach, Hackschnitzelheizung Holzbaubetrieb Blum
Die bei einem Holzbaubetrieb typischerweise anfallenden hölzernen Reststücke werden bei der Firma Blum zur Beheizung der Werkstatt, zweier Fertigungshallen und des Bürotraktes eingesetzt.
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Niederzissen, Schnittholztrocknung mit Hackschnitzelheizung
Mit Holzresten aus dem eigenen Betrieb betreibt die Holzhandlung Zimmermann eine 300kW-Holz-Hackschnitzelfeuerung (Typ. WVT-Bioflamm), die zur Trockung von Schnittholz eingesetzt wird.
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Oberhonnefeld, Bio-Econ GmbH
Die Firma Bio-Econ ist im Bereich Contracting von Holzenergieanlagen tätig.
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Oberhonnefeld, Energiepellets Oberhonnefeld GmbH
Die Oberhonnerfelder Pelletsproduktion nutzt die bei der Produktion des Profilspanerwerks van Roje anfallenden Sägespäne und hat eine Jahreskapazität von 30000 Tonnen. Die Prozessenergie (Strom und Wärme) wird aus einem Biomassekraftwerk gewonnen, das mit den Reststoffen aus der Sägewerksproduktion und mit Landschaftspflegeholz befeuert wurd.
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